Feriengedanken

Feriengedanken?


Die beste Erholung ist ja nicht, wenn man nicht Nichts tut - sondern, wenn man etwas Anderes tut! In solchen Momenten gibt es wohl auch die besten Ideen! Und ganz klar - wenn dies dann noch Ferien sind, dann sind das für viele Leute ganz besondere Innovationsquellen.


Die Frage danach ist dann wohl eher - was machen wir mit all diesen guten Ideen? Schnell wieder vergessen, weil wir wieder voll im Alltagstrubel (tönt besser als das Wort Alltagsstress) sind? Wir können uns dann ja wieder Zeit dafür nehmen, wenn wir wieder mal eine ruhige Phase haben! Oder doch nicht?


Ich vertrete die Ansicht, dass man sich ein paar Gedanken mindestens niederschreiben, notieren sollte. Wenn dann diese Notiz noch an einem persönlichen schwarzen Brett landet - dann ist man wohl schon überdurchschnittlich!


Meine diesjährigen Gedanken drehten sich um die Führungs-Verantwortung. Um die doch sehr wichtigen Aufgaben, die wir gegenüber den Menschen in unserem geschäftlichen Umfeld haben. Dabei reflektierte ich Dinge, die ich in der Literatur gefunden oder an Aus- und Weiterbildungs-Veranstaltungen gehört habe. Und die ersten drei oder die wichtigsten drei Punkte für mich waren und sind:

  1. Es ist wirkungsvoller, attraktiver und mit viel weniger Aufwand verbunden, wenn man bei den einzelnen Personen im Team die vorhandenen Stärken nutzt und allenfalls weiter ausbaut. Lösen wir uns doch endlich einmal davon, dass wir immer wieder Schwächen suchen und eliminieren wollen! Das frustriert ja sowieso nur.

  2. Besinnen wir uns darauf, wieso wir unsere Spezialisten (und das sind es ja alle!) im Team eingestellt haben und hören wir auf, für diese Leute Entscheide zu fällen, die ihre höchste Kompetenz betreffen. Da sollen sie uns nicht mehr fragen was wie gemacht werden muss! Da sollen sie uns erzählen was sie wie machen und uns mit den Ausführungen begeistern. Und ja - wir sind auch irgendwo die Spezialisten; in diesen Bereichen darf man uns fragen.

  3. Wenn Personen (unsere Mitarbeitenden und wir selber) sich wohl fühlen, dann erbringen sie automatisch eine bessere Leistung. Da sollten wir uns doch mal die Zeit nehmen, um zu spüren, ob sich unsere Mitarbeitenden wohl fühlen oder welche kleineren oder grösseren Anpassungen hilfreich wären. Mit dem Zuhören finden wir die Spielfelder schnell heraus, wo etwas unternommen werden sollte! Wir müssen es nur tun.


Und jetzt? Soll ich Ihnen nun empfehlen dasselbe zu machen? Sicher nicht! Notieren Sie Ihre drei wichtigsten Punkte. Und wenn Sie mir ein Feedback geben wollen - schreiben Sie mir doch kurz ein paar Zeilen über Ihre Erkenntnisse aus der Ferienpause. Das würde mich sehr freuen!

 

Natürlich dürfen Sie mich auch kontaktieren, wenn Ihnen Spezialisten fehlen; allerdings nur, wenn es sich dabei um Einsatzbereiche für Baukader handelt. Aber dort sind wir Profis.

 

Freundliche Nachferien-Grüsse
Ramon Stübi

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